Gutmenschentum vom Sozialamt gesponsert

Die Schauspielerin Mariele Millowitsch, bekannt u.a. aus der ZDF-Serie „Marie Brand“ hat eine Wohnung  in Köln an eine Flüchtlingsmutter und ihren Sohn vermietet. Lobpreisende Artikel in den Medien waren ihr damit gewiß.

Die jüngste Tochter des 1999 verstorbenen bekannten Volksschauspielers Willy Millowitsch  hatte sich über Berichte zur Unterbringung von Flüchtlingen in Turnhallen und Baumärkten aufgeregt.

Aus Sri Lanka in Köln angekommen, habe  das Ausländeramt den beiden die Adresse eines Kalker Hotels in die Hand gedrückt und zu verstehen gegeben: Hier werden Sie jetzt erstmal unterkommen.

„Ich bin rausgelaufen und habe nur noch geheult“, so die von der deutschen Willkommenskultur traumatisierte Tamilin, die in Köln gern als Kindergärtnerin arbeiten würde. Ein Jahr hat sie in dem Hotel gelebt, vier Monate danach in einem Asylbewerberheim. Seit zwei Monaten lebt sie dank ihrer prominenten Unterstützerin nun mitten in der Südstadt.

Auch Köln hat mit der steigenden Zahl an Flüchtlingen zu kämpfen. Bis 2012 hatte die Stadt jährlich etwa 150 bis 300 neue Flüchtlinge aufgenommen. Im Jahr 2013 stieg die Zahl der Neuankömmlinge sprunghaft auf knapp 900 an. Für die kommenden Jahre rechnet die Stadt mit noch höheren Zuzugszahlen. In der Rheinmetropole können Privatleute Wohnungen an Flüchtlinge vermieten.

Und die „Gutmenschen-Moral“ der Geschichte: Das Sozialamt übernimmt die Kosten!

Klaus Beier